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„Kein Feng-Shui ohne einer Geobiologischen Beratung“ Werner Auer, Baubiologie
Sinngemäß müßte der Vortrag lauten: "Bauen und Wohnen im Einklang mit der Natur". Was
nützen die Regeln von Feng-Shui, die Wohlbefinden, Glück, Reichtum und Harmonie versprechen,
wenn das Haus oder gar der Bettplatz auf einer "Bösen Zone" oder einem "Cha", einer negativen
Kraft, sich befinden? Erst nach der Beachtung von Bauplatzanomalien (Wasseradern, Verwerfungen,
Gitternetze, HF-, NF-Strahlungen) können die Regeln von Feng-Shui nutzbringend eingesetzt werden.
Unser Wohlbefinden und die Gesundheit sind von vielen Faktoren abhängig. Eine positive
Lebenseinstellung allein reicht noch nicht aus. Gesunde und ausgewogene Ernährung und Bewegung
zählt hier genauso dazu wie die Umwelt in der wir leben. Besonders unsere dritte Haut, die Wohnung,
die Arbeitsräume und die längeren Aufenthaltsplätze in der wir einen sehr großen Teil unseres Lebens
zubringen, sollte uns auch die Möglichkeit der Regeneration ermöglichen. Ein gutes Raum- und
Umfeldklima ist eine wesentliche Voraussetzung dazu. Das Wissen um die guten, lebensfördernden
Dauerplätze waren bereits den Kelten, den Römern und auch vielen Naturvölkern bekannt. Besonders
die Technik des Ortens geostationären Zonen (im Volksmund „Erdstrahlen“) wurde schon in alten
Kulturen (Ägypten, China, Inkas, Kelten, Römer u.a.) praktiziert und unterschiedlich genutzt
(Sakralbauten, biologische Mumifizierung, Grundmauerausrichtung, Aufbau von Kultplätzen, so wie
in Bürserberg). Im Laufe der Jahrhunderte ging dieses Wissen in Europa weitgehend verloren. In
einigen Klöstern jedoch und in den Templerburgen wurde diese Technik weiterhin gelehrt und
praktiziert, u.a. zum Auffinden von Beredsamkeitslinien, „Heiligen Linien“ bzw. Ley-Lines, oder das
Aufsuchen von „Orte der Kraft“, von Quellen und weiteren geomantische Gesetzmäßigkeiten für die
Festlegung von Kirchen, Klöstern aber auch Schlössern und Burgen (z.B.: Dom zu Speyer u.a. sakrale
Bauten aus dem Mittelalter, Karlsruher Schloß, Kultplätzen wie Stonehenge oder Bürserberg).
In Europa werden diese praktizierten Naturharmonien mit dem Begriff der Geomantie bezeichnet,
jener Harmonielehre, die vor allem im Sakralbereich als uralte europäische Erfahrungswissenschaft
gepflegt wird um die Natur mit der Kultur in Einklang zu bringen. Allerdings nutzten unsere Vorfahren,
die Kelten, dieses Wissen nicht nur zur Anlegung von Kultplätzen und dem Dorf- und Wohnbau,
sondern auch über die Druiden bzw. Priester, aber auch von den Templern, jenen Eingeweihten, die
sowohl die aufbauenden Orte für die Gesunderhaltung nutzten als auch in der natürlichen Heilkunde
Bescheid wußten. Während später, im Mittelalter, die Geomantie in Europa ausschließlich nur einem
besonders informierten Personenkreis wie Logen und Bauhütten bis hinein in das 20. Jahrhundert zur
Verfügung stand, gehört in China „Feng-Shui“, eine auf alter Tradition beruhender und umfassender
Harmonie- und Weisheits- Lehre, die die wichtigsten biologischen Lebenselemente von „Feng“ (Luft)
und „Shui“ (Wasser) in die Harmonie mit dem Menschen mit einbezieht, seit jeher bis heute zum
täglichen Leben.
Bild 14: Damit der Drache (Wasserader) baden gehen kann, wurde aus statischen und dynamischen
Gründen ein Ausschnitt im Gebäude, über der Erdspalte mit Wasserführung, geplant und ausgeführt.
(Repulse-Bay, Hongkong)
Besonders in China, Hongkong, auf Bali und anderen fernöstlichen Ländern werden bis heute
prinzipiell die Wohnräume und Schlafplätze ausgemutet und anschließend optimal positioniert. Es wird
die Harmonie vom Mikro- und Makro- Kosmos und deren Einklang mit der Natur für ein gesundes und
glückliches Leben gesucht.
Zum allgemeinen Verständnis müssen noch biophysikalische Gesetzmäßigkeiten beachtet werden um
das gesunde Empfinden über die Merkmale einer wohnlichen harmonischen Wohnung erklären zu
können.
Selbst ein architektonisch perfektes, nach biologischen Gesichtspunkten gebautes Haus, ist von
Störzonen durchzogen. Besonders eindrucksvoll kommt dies beim Bild 14 zur Geltung. Würde dieser
Ausschnitt nicht geplant worden sein, könnten Risse im Gebäude entstehen, die es bei einem
Erdbeben bis zum Einsturz gefährden könnte. Das Gebäude steht über einer tiefen Erdspalte mit
Textfeld: ERDSPALTE
Wasserführung, jeweils auf einem Hang eines Vulkankegels und bei jedem Erdbeben entstehen
Relativbewegungen, die innerhalb kurzer Zeit das Gebäude gefährden könnte. In einer europäischen
Architekturzeitung machte man sich lustig über diesen Einfall, ein Drachenloch (steht für die
unbändige Kraft einer Wasserader) einzubauen. Auch hier zeigt das Beispiel, daß in der fernöstlichen
Kultur das Prinzip der Ganzheitlichkeit angewendet wird. In die Räume über der Erdspalte sind nur
unwissende Ausländer anzutreffen, kein Einheimischer würde so einen Platz wählen.
Es ist uns bekannt, daß elektromagnetische Felder durch technische Anlagen hervorgerufen werden
können, oder daß sie aus dem Kosmos und aus der Erde kommen. Diese kosmischen und
terrestrischen Strahlungen umgeben uns ständig als differenziert strukturiertes, weitgehend stabiles
System und sie beeinflussen uns auf vielfältige Weise. Diese Energien können wir uns durch bauliche
Anordnungen zu Nutze, oder wenn dies nicht möglich ist, durch Ausweichen unschädlich machen.
Besonders die geostationären Strahlungen können einen großen Einfluß auf unsere Gesundheit und
unser Wohlbefinden ausüben. Neben den für unser Biosystem zum Leben notwendigen und
gesundheitsfördernden Wirkungen der kosmischen und terrestrischen Strahlungen (z.B.
elektromagnetische Strahlungsfelder der Sonne, angeregte longitudinale Resonanz- oder Stehwellen),
können sich jedoch längere Aufenthalte auf deren Reizstreifen psychisch und physisch negativ auf
uns auswirken. Daher gelten die Regeln von Feng-Shui für ein harmonisches Umfeld nur dann, wenn
die Erkenntnisse aus der Radiästhesie beim Bauen mit berücksichtigt wurde. Wie würde sich der
Standort eines Bettplatzes auf Dauer für den Feng-Shui-Anwender auf die Gesundheit auswirken,
sollte ohne Radiästhesie ein Standort gewählt worden sein, wie der im Bild 2 gezeigte Baum?
Bild 2: Baum auf einen stark gestörten Platz. Diese Stelle als Bettplatz nur mit dem westlichen Wissen
von "Feng Shui" ausgesucht, wäre für jeden Radiästhesisten eine „schlechte Arbeit“
Die Regeln von Feng-Shui beinhalten immer eine ganzheitliche Betrachtung, sowohl bei der Auswahl
des Baulandes, den gefundenen Störzonen und die daraus optimal geplante Anordnungen der
Räumlichkeiten.
In neuerer Zeit gehören zur Frage des Standortes neben den Erdstrahlen noch die technischen
Strahler hinzu. Es ist immer eine ganzheitliche Betrachtung anzustreben. Ebenso muß der
Elektrosmog in der heutigen Zeit verstärkt bei der Auswahl eines Bauplatzes oder Wohnung
berücksichtigt werden.
Was nützt hier allein angewandtes Feng-Shui, wenn ein Handysendemast oder eine
Hochspannungsleitung (Cha-Energie) als Aussichtskulisse im Nahbereich winkt?
Daher sollte grundsätzlich, so wie in Fernost üblich, eine Bauplatzbegehung unter Einschaltung des
Architekten vor einer Detailplanung, von einem Baubiologen erfolgen. Neben der üblichen negativen
Erdstrahlung (Wasseradern, Erdspalten, Gitternetze und weitere magnetische Anomalien) sollten auch
die Situation der Stromversorgung und die Standorte von Mobilfunkantennen, sowie Strahlungen aus
der Nachbarschaft (DECT-Telefone, W-LAN etc.) in die Beratungen mit einbezogen werden.
Denn in einem Haus sollte man sich von Anfang an „Wohlfühlen“.
Werner Auer, Baubiologischer Berater 10/04
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